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WM 2026: Algerien reist nach Vancouver, um die Schweiz zu fordern

TSA
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Die algerische Nationalmannschaft verlässt Lawrence, Kansas, und reist nach Vancouver, Kanada, wo sie am Freitag, den 3. Juli, in der Runde der letzten 32 der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 auf die Schweiz trifft. Das Team hat sich nach einem intensiven 3:3-Unentschieden gegen Österreich am 28. Juni erholt und bereitet sich nun auf das entscheidende Spiel vor. Dies ist das erste Mal, dass Algerien die Chance hat, sich für die zweite Runde einer Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Das Spiel wird um 4:00 Uhr algerischer Zeit angepfiffen und von einem argentinischen Schiedsrichterteam unter der Leitung von Yael Falcon Perez geleitet. Die Schiedsrichterassistenten sind Maximiliano Del Yesso und Facundo Rodriguez, während der Peruaner Kevin Ortega als vierter Offizieller fungiert.

In anderen Achtelfinalspielen hat Südafrika als erste afrikanische Mannschaft das Turnier verlassen, nachdem es in der Nachspielzeit gegen Kanada mit 0:1 verlor. Kanada sicherte sich damit erstmals den Einzug ins Achtelfinale einer Weltmeisterschaft. Brasilien hatte derweil Mühe, Japan zu besiegen. Die schnellen und effizienten Japaner gingen durch ein Tor von Sano in der 29. Minute in Führung, nachdem sie einen Konter erfolgreich abgeschlossen hatten. Brasilien glich durch Casemiro in der 56. Minute aus und erzielte den Siegtreffer in der Nachspielzeit durch Martinelli (90.+5).

Marokko und Paraguay sorgten für Überraschungen, indem sie zwei europäische Giganten im Elfmeterschießen besiegten: die Niederlande und Deutschland. Marokko, Halbfinalist der WM 2022, glich in der Nachspielzeit durch Diop (90.+1) aus, nachdem Gakpo die Niederlande in der 72. Minute in Führung gebracht hatte. Das Spiel endete 1:1, und Marokko gewann das Elfmeterschießen. Die Niederlande, Europameister von 1988 und dreimalige WM-Finalisten, enttäuschten erneut und schieden vorzeitig aus. Paraguay besiegte Deutschland, den viermaligen Weltmeister, ebenfalls im Elfmeterschießen (1:1, 4:3). Enciso brachte Paraguay in der 42. Minute in Führung, Havertz glich in der 54. Minute aus. Deutschland erzielte in der Schlussphase ein weiteres Tor, das jedoch vom Schiedsrichter nicht anerkannt wurde. Zum dritten Mal seit ihrem Titelgewinn 2014 verpassten die Deutschen das Achtelfinale.

Paraguay setzt seine Reise fort und könnte in der nächsten Runde auf Frankreich treffen, falls die Franzosen Schweden am Dienstag um 22:00 Uhr algerischer Zeit besiegen. Zwei weitere afrikanische Mannschaften werden in den kommenden Spielen antreten: die Demokratische Republik Kongo gegen England und Senegal gegen Belgien. Die Weltmeisterschaft 2026 zeigt bisher, dass die kleineren Teams gegen die etablierten Fußballnationen aufholen und für Überraschungen sorgen.

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