
Avni Doshi, die in Dubai lebende und für den Booker-Preis nominierte Autorin, veröffentlicht ihren zweiten Roman "The First House". Das Buch beginnt mit der Ankündigung eines Ehemanns, sich trennen zu wollen, und zwingt die Protagonistin, die Scherben ihrer Ehe zusammenzusetzen. Doshi untersucht, wie Beziehungen oft Mythen wie das "glücklich bis ans Ende" umgeben, und zeigt, dass eine zerbrochene Familie nicht immer die ist, in der ein Mann einfach geht. Vielmehr geht es um das ständige Verdrängen von Problemen, um einen brüchigen Frieden zu bewahren.
Die Geschichte handelt von einer Frau in Amerika, die glaubt, ein perfektes Leben zu führen, bis eines Tages alles auseinanderfällt. Sie muss sich selbst und ihre Überzeugungen infrage stellen, während seltsame Dinge um sie herum geschehen, wie Zikaden, die aus dem Boden kriechen und Erinnerungen aus verborgenen Winkeln ihres Geistes hervorholen. Doshi beschreibt das Buch als "Roman des häuslichen Horrors".
Die Autorin erklärt, dass die Idee zu dem Buch aus drei separaten Projekten entstand: einer Geschichte über ein Mädchen und ihre Familie, einer Faszination für Zikaden und einer Begegnung mit einer Statue der Göttin Diana. Erst bei einem Vollmondkreis bei ihrer Astrologielehrerin erkannte sie, dass diese drei Elemente zusammengehören und denselben Roman bilden.
Doshis Romane, ob "Burnt Sugar" oder "The First House", beginnen viszeral und konfrontieren den Leser sofort mit der Krise. Sie lässt sich von Autoren wie Javier Marías inspirieren, dessen Roman "A Heart So White" einen fesselnden Anfang hat. Für Doshi ist es wichtig, dass der Leser sofort in die Handlung eintaucht.
In "The First House" hinterfragt Doshi, ob Beziehungen wirklich der sichere Hafen sind, den die traditionelle Weisheit verspricht. Die Protagonistin erlebt Ehe und Familie nicht als Zuflucht, sondern als Quelle des Leids. Doshi bezieht sich auf C.G. Jung und die Gefahr des Kollektivs, das das Individuum verschlingen kann. Sie fragt, wie viel wir von uns selbst abschneiden müssen, um Teil eines größeren Ganzen zu sein, und wann wir uns selbst nicht mehr wiedererkennen.
Zu dieser Nachricht fragen
Antworten per KI, nur aus dieser Nachricht.
Dies ist eine kurze KI-Zusammenfassung. Der vollständige Artikel ist an der Quelle.
Den vollständigen Artikel an der Quelle lesenkhaleejtimes.com