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Kultur

Indie-Kurzfilm 'Saigon Kiss': Eine queere Liebesgeschichte in Saigon

Saigoneer
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Der Kurzfilm 'Saigon Kiss' erzählt die Liebesgeschichte zwischen Mơ, einer Kampfsportlehrerin, und Vicky, einer Tänzerin, die sich in Saigon bei einer Motorradpanne kennenlernen. Die Regisseurin Nguyễn Hồng Anh zeigt eine typische Saigoner Begegnung, die die Hektik und Romantik der Stadt einfängt. Der Film feierte seine internationale Premiere auf dem Clermont-Ferrand International Short Film Festival 2024 und erhielt eine besondere Erwähnung der Queer Jury. Er wurde auch auf dem BFI Flare: London LGBTQIA+ Film Festival gezeigt. Die Produktion betont die Besonderheit einer 'Saigon Kiss', einer kleinen Verbrennung am Bein durch den heißen Auspuff eines Motorrads. Der Film porträtiert die Protagonistinnen in einer Übergangsphase ihres Lebens, ähnlich der sich schnell verändernden Metropole. Trotz der Herausforderungen finden sie Trost und Zärtlichkeit in der Gegenwart der anderen. Die visuelle Ästhetik ist klar und warm, fast wie ein Honda-Werbespot. Der Film unterstreicht Saigons Ruf als inoffizielle queere Hauptstadt Vietnams. Die Begegnung auf der Thị Nghè Brücke ist ein symbolträchtiger Ort für die aufkeimende Romanze. Die Regisseurin beschreibt den Film als Versuch, eine Momentaufnahme einer sich rasant wandelnden Stadt zu machen. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellerinnen Nguyễn Vũ Trúc Như und Thương Lê trägt wesentlich zur Authentizität bei. Der Kurzfilm ist ein Beispiel für die wachsende Sichtbarkeit queerer Geschichten im vietnamesischen Kino.

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