
Dr. Ayla Avcı, Leiterin des Karrierezentrums der Universität Antalya Belek, erklärte, dass die vom 9. bis 20. November 2026 in Antalya stattfindende UN-Klimakonferenz (COP31) der Stadt nicht nur in Bezug auf die Klimadiplomatie, sondern auch in den Bereichen Tourismus, Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung bedeutende Vorteile bringen wird.
Im Rahmen der Arbeitsgruppen der COP31-Zivilplattform nahm Avcı an einem Treffen unter der Leitung von Cem Arüv, Vorsitzender des ANSİAD-Arbeitstisches für Klimawandel und Umwelt, teil. Sie betonte, dass die Ausrichtung einer so großen internationalen Organisation den globalen Markenwert der Stadt steigern werde. Die Konferenz werde Staatsoberhäupter, Minister, Vertreter internationaler Organisationen, Akademiker, Geschäftsleute und zahlreiche Medienvertreter aus aller Welt in Antalya zusammenbringen.
Die internationale Berichterstattung werde zur Bekanntheit Antalyas beitragen und die Destinationsmarke stärken. Wirtschaftlich erwarte man eine Belebung in den Bereichen Unterkunft, Gastronomie, Transport, Veranstaltungsmanagement und Einzelhandel. Die Hotelauslastung werde steigen, und die Ausgaben im Rahmen des Gipfels würden die Einnahmen lokaler Unternehmen erhöhen, der regionalen Wirtschaft direkt zugutekommen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.
Avcı betonte, dass COP31 eine wichtige Gelegenheit für ökologische Nachhaltigkeit biete. Nachhaltiger Tourismus, Energieeffizienz, Abfallmanagement, Reduzierung von Kohlenstoffemissionen und umweltfreundliche Geschäftspraktiken würden in den Vordergrund rücken. Dieser Prozess werde den Tourismusbetrieben in der Region helfen, sich an internationale Nachhaltigkeitsstandards anzupassen, und könnte ein Wendepunkt für ein stärker umweltbewusstes Tourismusverständnis in Antalya sein.
Die Wettbewerbsfähigkeit Antalyas im Kongresstourismus werde durch die erfolgreiche Ausrichtung einer so prestigeträchtigen Veranstaltung steigen. Die Stadt werde nicht nur für Sonne, Sand und Meer, sondern auch für Geschäfts- und Kongresstourismus bekannt. COP31 werde auch neue Möglichkeiten für Umwelttechnologien und nachhaltige Investitionen schaffen, das Interesse von Investoren in den Bereichen erneuerbare Energien, Smart-City-Anwendungen und nachhaltige Verkehrssysteme wecken und die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Sektor, Privatwirtschaft und Universitäten stärken.
Abschließend betonte Avcı, dass COP31 nicht nur eine kurzfristige wirtschaftliche Bereicherung sei, sondern eine strategische Investition, die Antalyas internationale Position stärke. Bei richtiger Nutzung könne die Konferenz Antalya zu einer Vorzeigestadt der Klimadiplomatie und des nachhaltigen Tourismus machen.
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