
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA hat Paraguay für eine große Überraschung gesorgt. Die Südamerikaner besiegten Deutschland im Achtelfinale in Boston mit 4:3 im Elfmeterschießen und zogen ins Viertelfinale ein. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Paraguay war durch ein Tor von Julio Enciso in der 42. Minute in Führung gegangen, doch Kai Havertz glich in der 54. Minute aus. Deutschland drückte über weite Strecken auf den Sieg, scheiterte aber immer wieder an der paraguayischen Abwehr oder am eigenen Unvermögen. In der 102. Minute erzielte Jonathan Tah per Kopf vermeintlich das 2:1, doch der Treffer wurde nach VAR-Intervention wegen eines Fouls von Anton am Torwart Orlando Gill aberkannt. Im Elfmeterschießen wurde Gill zum Helden, als er die Schüsse von Havertz und Wolemade hielt, während Tah den Ball über das Tor setzte. Auf Seiten Paraguays vergaben Sanabria und Balbuena, wobei Neuer den Schuss von Balbuena parierte. Paraguay trifft im Viertelfinale auf den Sieger der Partie zwischen Frankreich und Schweden, die am Dienstag ausgetragen wird. Die deutsche Mannschaft hingegen muss nach einer enttäuschenden Leistung die Heimreise antreten. Die Sensation war perfekt, als der letzte paraguayische Schütze den Ball im Tor versenkte und die Fans in Ekstase versetzte. Paraguay zeigte eine taktisch disziplinierte Leistung und nutzte seine Chancen eiskalt aus. Deutschland hingegen haderte mit der Chancenverwertung und dem VAR-Entscheid, der den vermeintlichen Siegtreffer aberkannte. Die Partie war von Beginn an intensiv geführt, mit vielen Zweikämpfen und wenigen Torchancen. Paraguay verteidigte leidenschaftlich und konterte gefährlich. Am Ende belohnte sich die Mannschaft für ihren Kampfgeist und ihre Effizienz. Die Weltmeisterschaft bleibt damit weiterhin für Überraschungen gut, und Paraguay darf weiter von einer Sensation träumen.
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