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Indischer Oberster Richter: Rechtsstaatlichkeit kein westlicher Import, Dharma älter als Common Law
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Der Oberste Richter Indiens, Surya Kant, wies die Ansicht zurück, dass Rechtsstaatlichkeit und richterliche Unabhängigkeit westliche Konzepte seien, und erklärte, dass die Vorherrschaft des Dharma über persönliche Macht ein jahrtausendealtes Prinzip im indischen Bewusstsein sei. Unter Bezugnahme auf eine Episode aus dem Mahabharata betonte er, dass Gerechtigkeit erfordert, dass Richter von persönlichem und politischem Druck abgeschirmt werden. Er hob auch die Basic-Structure-Doktrin und Public-Interest-Litigation als wichtige Beiträge der indischen Justiz hervor.
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