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Iran schließt Gespräche mit USA aus, Trump kündigt Doha-Treffen an

Khaleej Times
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Der Iran hat offiziell ausgeschlossen, an den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Gesprächen in Doha teilzunehmen. Trump hatte zuvor erklärt, eine US-Delegation werde am Dienstag zu hochrangigen Gesprächen in der katarischen Hauptstadt eintreffen. Der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Baqaei betonte jedoch, dass lediglich eine "Expertendelegation" nach Doha reisen werde, um technische Aspekte des mit den USA unterzeichneten Memorandum of Understanding zu erörtern. Er stellte klar, dass man sich noch nicht in der Phase der Verhandlung eines endgültigen Abkommens befinde und es in den kommenden Tagen keine Treffen mit der US-Seite auf irgendeiner Ebene geben werde.

Parallel zu den diplomatischen Manövern hat der Iran seine erste Sitzung mit Oman zur Verwaltung der Straße von Hormus abgehalten. Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi erklärte, dass iranische und omanische Experten in den kommenden Tagen Gespräche über die Neudefinition der Transitwege durch die strategisch wichtige Meerenge aufnehmen werden. Der Iran drohte damit, Schiffe zu behindern, die außerhalb der von Teheran festgelegten Routen fahren. Sollte Oman nicht kooperieren, sei der Iran bereit, den vorgeschlagenen Mechanismus zur Verwaltung der Straße von Hormus eigenständig voranzutreiben.

Frankreichs Präsident Macron hatte zuvor angekündigt, dass Frankreich und Oman bei der Minenräumung der lebenswichtigen Wasserstraße zusammenarbeiten würden. Der Iran wies dies jedoch zurück und betonte, dass nur er selbst gemäß dem Islamabad-Memorandum Räumungsoperationen durchführen könne. Diese widersprüchlichen Aussagen verdeutlichen die anhaltenden Spannungen und das Misstrauen zwischen den beteiligten Akteuren in der Region.

In einer weiteren Entwicklung nahmen die Vereinigten Arabischen Emirate nach monatelanger Unterbrechung wieder Flüge zwischen dem Iran und den Emiraten auf. Zudem erlaubten die VAE ihren Bürgern ab dem 29. Juni Reisen in den Libanon, allerdings unter strengen Auflagen wie der obligatorischen Registrierung im Twajudi-Dienst. Die Behörden warnten vor möglichen Reiseverzögerungen oder rechtlichen Konsequenzen bei Nichteinhaltung.

Unterdessen eskaliert die Gewalt im Gazastreifen trotz einer offiziell seit Oktober geltenden Waffenruhe weiter. Ein israelischer Luftangriff tötete drei Palästinenser, darunter ein Kind, in Deir al Balah im zentralen Gazastreifen. Das palästinensische Gesundheitsministerium berichtete, dass seit Samstag insgesamt zwölf Palästinenser durch israelische Angriffe getötet wurden. Zudem wurde ein palästinensischer Teenager bei einer Razzia im besetzten Westjordanland erschossen. Die israelische Armee bestätigte den Luftangriff, ohne weitere Details zu nennen, und kündigte an, den Vorfall im Westjordanland zu untersuchen.

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