
Zum zweiten Jahrestag des historischen Aufstands der Generation Z in Kenia ist die Wirkung der Bewegung noch immer spürbar. Am 25. Juni 2024 drangen Tausende Demonstranten ins Parlament ein, um gegen ein Finanzgesetz zu protestieren, das drastische Steuererhöhungen vorsah. Die Polizei eröffnete das Feuer, mindestens 63 Menschen starben. Präsident Ruto zog das Gesetz zurück, aber die Forderungen weiteten sich auf Korruption, staatliche Gewalt und seinen Rücktritt aus. Zwei Jahre später hat die Bewegung auf der Straße unter dem Druck der Repression an Schwung verloren, aber junge Kenianer registrieren sich zur Wahl, erwägen eine Kandidatur und wollen Ruto zu einem Ein-Amtszeit-Präsidenten machen. Der Aktivist Ahmednoor Haji erklärt, wie sich die Energie der Bewegung von der Straße zur Wahlurne verlagert.
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