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Kultur

Festival der wahren Geschichten: Journalisten und Leser feiern Lissabon im CCB

Mensagem de Lisboa
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Das Festival der wahren Geschichten fand am 20. und 21. Juni im Centro Cultural de Belém (CCB) in Lissabon statt. Es wurde von der Lokalzeitung Mensagem de Lisboa organisiert, die damit ihr fünfjähriges Bestehen feierte. Die Veranstaltung war kostenlos und für alle offen, mit dem Ziel, die Stadt und ihre Bewohner in den Mittelpunkt zu stellen. Journalisten und Leser kamen zusammen, um Geschichten aus dem wahren Leben zu teilen und zu feiern. Das Festival war ein voller Erfolg mit über 500 Besuchern und etwa 50 Gästen.

Die Mensagem de Lisboa hat sich zum Ziel gesetzt, die Stadt nicht nur als Kulisse, sondern als lebendigen Organismus darzustellen. Sie gibt Menschen eine Stimme, die sonst selten in den öffentlichen Diskurs gelangen, wie Eupremio Scarpa, Emília Alves oder Marta Canário. Diese Philosophie wurde beim Festival auf die Spitze getrieben: Es war nicht nur eine Bühne für Geschichten, sondern eine Miniaturstadt im CCB. Die Besucher konnten an Live-Journalismus-Sessions teilnehmen, die für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet waren.

Das Programm umfasste eine Vielzahl von Aktivitäten, darunter eine Podiumsdiskussion über Live-Journalismus mit internationalen Experten wie Christine Liehr (Headliner), François Mussau (Diário Vivo) und Vera Penênda (EJC). Es gab auch eine Session über Dokumentarfotografie mit Leica und den Fotojournalisten Rui Caria, Gonçalo Fonseca und Matilde Viegas. Zudem wurden Ideen für Lissabon präsentiert und zur Abstimmung gestellt, ein Treffen mit der Band Capitão Fausto und eine Debatte über Journalismus und die Leidenschaft für Fakten mit Nuno Artur Silva, Ferreira Fernandes, Filipa Martins und António Castro Caeiro.

Das Festival zog etwa 500 Zuschauer an, die nicht nur kamen, um mehr über Journalismus zu erfahren, sondern auch zu sehen, wie er das Leben in der Stadt verbessern kann. Die Mensagem de Lisboa hat bereits bewiesen, dass ihr Journalismus Veränderungen bewirken kann, indem er Menschen und öffentliche Politik inspiriert und bewegt. Diese Wirkung zeigte sich auch während der zwei Festivaltage erneut.

Insgesamt war das Festival der wahren Geschichten ein lebendiges Beispiel dafür, wie lokaler Journalismus Gemeinschaften stärken und feiern kann. Es bot eine Plattform für echte Begegnungen und den Austausch von Geschichten, die Lissabon ausmachen. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung von unabhängigem Journalismus und der Verbindung zwischen Medien und Bürgern. Die Organisatoren hoffen, dass dieses Festival eine Tradition wird, die weiterhin die Vielfalt und Lebendigkeit der Stadt widerspiegelt.

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