
In Rijeka und der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar entwickeln nationale Minderheiten weiterhin ihre eigenen Kulturräume und Programme. Neben dem bestehenden Tschechischen Haus und dem Slowenischen Haus (Bazovica) wird bald die Eröffnung des Serbischen Kulturzentrums in Rijeka erwartet. Das neue Zentrum wird mit Ausstellungsräumen und einem Innenhof ausgestattet sein und allen Bürgern offenstehen. Es wird eine Vielzahl kultureller Programme anbieten, darunter eine Dauerausstellung, die dem Architekten Bogdan Bogdanović gewidmet ist. Dies wurde auf einem regelmäßigen Treffen des stellvertretenden Gespans Toni Štimac und der Abteilungsleiterin Ermina Duraj mit Vertretern nationaler Minderheiten und Minderheitenräte bekannt gegeben.
Štimac betonte, dass Vielfalt und Gemeinschaft der größte Wert der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar seien, und hob hervor, dass sie ein Beispiel für offenen Dialog und gegenseitige Wertschätzung sei. Ermina Duraj erinnerte daran, dass die Gespanschaft das ganze Jahr über die Arbeit der Minderheiten durch ihre Kulturprogramme und die Verbindung mit der lokalen Gemeinschaft verfolgt und unterstützt. Die Vertreterin der slowakischen nationalen Minderheit, Miroslava Gržinić, berichtete über eine erfolgreich durchgeführte mehrtägige Veranstaltung, die fast 200 Teilnehmer aus ganz Europa zusammenbrachte. Dabei wurde das kulturelle und touristische Erbe der Region gefördert, einschließlich eines Besuchs der Insel Cres.
Der Vertreter der tschechischen nationalen Minderheit, Franjo Kužela, hob die Aktivitäten zur Bewahrung der Tradition unter Jugendlichen im Tschechischen Haus hervor. Der Vorsitzende der Gemeinschaft der Mazedonier in Kroatien, Ilija Hristodulov, kündigte die Feierlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen des Vereins an, die im Park-Wald Golubinjak in Lokve stattfinden werden. Auf dem Treffen wurde auch über administrative und gesetzliche Rechte der Minderheiten sowie über Möglichkeiten einer stärkeren Unterstützung ihrer Programme im kommenden Jahr gesprochen.
Die Eröffnung des Serbischen Kulturzentrums ist ein bedeutender Schritt für die kulturelle Vielfalt in Rijeka. Es wird erwartet, dass das Zentrum nicht nur der serbischen Gemeinschaft, sondern allen Bürgern offensteht und ein Ort des Austauschs und der Begegnung wird. Die Dauerausstellung über Bogdan Bogdanović, einen bekannten Architekten und ehemaligen Bürgermeister Belgrads, unterstreicht die kulturelle Bedeutung des Zentrums. Die Gespanschaft Primorje-Gorski kotar zeigt mit ihrer Unterstützung für Minderheitenprojekte ihr Engagement für Integration und kulturelle Bereicherung.
Die Veranstaltungen der verschiedenen Minderheiten, wie die slowakische Manifestation und die Feierlichkeiten der Mazedonier, tragen zur lebendigen Kulturszene der Region bei. Die Zusammenarbeit zwischen den Minderheiten und der lokalen Regierung wird als vorbildlich angesehen. Die geplanten Aktivitäten für das nächste Jahr versprechen eine weitere Stärkung der kulturellen Programme und eine engere Verbindung zwischen den Gemeinschaften.
Insgesamt zeigt die Entwicklung in Rijeka, wie nationale Minderheiten aktiv zur kulturellen Landschaft beitragen können. Die bevorstehende Eröffnung des Serbischen Kulturzentrums ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Integration und Förderung von Vielfalt in der Region. Die Bürger können sich auf ein neues kulturelles Angebot freuen, das die Geschichte und Traditionen der serbischen Gemeinschaft präsentiert und gleichzeitig für alle zugänglich ist.
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