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Samsung beendet Support: Diese Geräte erhalten kein One UI 9.0

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Samsung hat die Liste der Geräte veröffentlicht, die das große Update auf One UI 9.0 basierend auf Android 17 nicht erhalten werden. Dies betrifft sowohl ältere Flaggschiff-Modelle als auch viele Mittelklasse-Geräte. Die Entscheidung fällt im Rahmen der aktualisierten Update-Politik des Unternehmens, die für neuere Modelle sieben Jahre Unterstützung vorsieht. Ältere Geräte wie die Galaxy S22-Serie und das Galaxy Z Fold 4 sind von der Liste gestrichen. Auch viele Galaxy A-, M- und F-Serien-Modelle werden nicht mehr mit großen Android-Updates versorgt. Nutzer dieser Geräte müssen sich auf Sicherheitspatches beschränken, die noch für eine begrenzte Zeit bereitgestellt werden.

Die Galaxy S22-Serie, einschließlich des S22, S22+ und S22 Ultra, sowie das Galaxy S21 FE gehören zu den Flaggschiffen, die kein One UI 9.0 erhalten. Diese Geräte wurden 2022 eingeführt und hatten ursprünglich vier Jahre große Android-Updates zugesichert bekommen. Obwohl sie hardwaretechnisch noch leistungsfähig sind, endet ihr Software-Support für neue Betriebssystemversionen. Auch die faltbaren Modelle Galaxy Z Fold 4 und Z Flip 4 sind betroffen, ebenso wie die Tablets der Galaxy Tab S8-Serie. Diese Geräte waren einst Spitzenmodelle, müssen nun aber ohne die neuesten Funktionen auskommen.

Im Mittelklasse-Segment ist die Liste noch umfangreicher. Viele beliebte Modelle der Galaxy A-Serie wie das A73 5G, A53 5G und A33 5G werden nicht mehr aktualisiert. Auch günstigere Geräte wie das Galaxy A14, A06 und A05 sind betroffen. Die Galaxy M- und F-Serien, die vor allem in Schwellenländern stark verkauft werden, sind ebenfalls stark vertreten. Modelle wie das M53 5G, M33 5G und F14 stehen auf der Streichliste. Selbst das robuste Galaxy XCover 6 Pro erhält kein One UI 9.0.

Samsung hatte zuvor eine siebenjährige Update-Garantie für die Galaxy S24-Serie und neuere Modelle angekündigt. Diese Garantie gilt jedoch nicht für ältere Geräte, die vor dieser Ankündigung auf den Markt kamen. Die betroffenen Modelle wurden mit einer vierjährigen Update-Zusage verkauft, die nun ausläuft. Nutzer, die auf die neuesten Funktionen wie KI-gestützte Tools und verbesserte Benutzeroberflächen zugreifen möchten, müssen daher über einen Gerätewechsel nachdenken.

Trotz des Endes der großen Updates erhalten die betroffenen Geräte weiterhin Sicherheitspatches. Samsung wird diese für mindestens ein weiteres Jahr in monatlichen oder vierteljährlichen Abständen bereitstellen. Kritische Fehlerbehebungen sind ebenfalls weiterhin Teil des Supports. Dennoch sollten Nutzer langfristig planen, da die Geräte mit der Zeit an Sicherheitsrisiken gewinnen könnten. Ein Upgrade auf ein neueres Modell wird empfohlen, um von den neuesten Innovationen zu profitieren.

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