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Zeugen schilderten den Vorfall so im Sapanca-Mordprozess.

Medyabar
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In dem Prozess über die Messerattacke im Landkreis Sapanca, bei der Yasin Emre Solmaz sein Leben verlor, hat es neue Entwicklungen gegeben. In der laufenden Verhandlung vor dem Sakarya 2. Ağır Ceza Mahkemesi wurden Zeugen gehört, die Licht auf den Vorfallabend brachten. Die Zeugen erklärten vor Gericht, dass sie den Streit am Anfang des Vorfalls nicht gesehen, aber Details zum Messstech-Moment übermittelt hätten. Der Zeuge M.K. erklärte, er sei zwischen Solmaz und dem Angeklagten E.Y. gegangen, um den Streit zu schlichten. Es wurde behauptet, dass Solmaz am Tatort seinen Mantel und seine Mütze ausgezogen und an den Zaun gehängt, seine Hand an die Gürtellinie gelegt und geflucht habe.

Nach Angaben der Zeugen schwang der Angeklagte K.Y.Y. sein Messer auf Solmaz zu, als der Streit heftiger wurde. In diesem Moment begann Yasin Emre Solmaz zu rennen, und M.K. sowie der Angeklagte E.Y. liefen ihm hinterher. Die Zeugen gaben an, beim Verlassen des Tatorts gehört zu haben, dass M.K. den 112 Acil Çağrı Merkezi anrief, und erklärten, sie hätten einige angebliche Aussagen der Angeklagten nicht gehört. Einige Zeugen sagten dem Gericht, dass sie nach dem Vorfall Blutflecken auf der Kleidung der Angeklagten gesehen hätten. Ein Zeuge, der mit Solmaz und anderen Freunden war, sagte bei der Verhandlung ebenfalls aus, dass kein Alkohol konsumiert wurde und sie zum Zeitpunkt des Messstechs nicht anwesend waren.

Die Anwälte der Verletzten erklärten, sie würden gegen die Entscheidung Berufung einlegen, damit gewisse Zeugen, die Komplizen der Angeklagten sind, ebenfalls verurteilt werden. Die Staatsanwaltschaft forderte die Bestrafung der Angeklagten mit der Höchststrafe, während die Verteidiger der Angeklagten zusätzliche Zeit für die Vorbereitung einer schriftlichen Verteidigung beantragten. Das Gericht beschloss, die Haft der inhaftierten Angeklagten fortzusetzen und vertagte die Verhandlung auf einen späteren Termin. Diese Entscheidung zur Fortsetzung der Haft bedeutet, dass die Angeklagten weiterhin im Gefängnis bleiben müssen.

Laut der vom Sakarya Cumhuriyet Başsavcılığı vorbereiteten und vom Gericht angenommenen Anklageschrift wird lebenslange Freiheitsstrafe gegen die Angeklagten K.Y.Y. und E.Y. wegen des Verbrechens "vorsätzlicher Tötung" gefordert. Außerdem wird gegen den Angeklagten K.Y.Y. eine Haftstrafe von 6 Monaten bis 1 Jahr wegen des Verbrechens "einfache Körperverletzung" gefordert. Die Verhandlung wird in den nächsten Sitzungen mit den Verteidigungen der Anwälte der Angeklagten und der Vernehmung weiterer Zeugen fortgesetzt. Der Gerichtsprozess schreitet entschlossen voran, um die Details des Vorfalls aufzudecken.

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