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Kultur

Supergirl enttäuscht an den Kinokassen

Collider
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Nach einer Reihe von Erfolgen an den heimischen Kinokassen in den letzten Wochen, zu denen Hits wie Obsession, Backrooms und Toy Story 5 gehörten, gab es am vergangenen Wochenende einen Dämpfer. Toy Story 5 behielt zwar die Spitzenposition, verzeichnete aber einen größeren Rückgang im zweiten Wochenende als erwartet. Der mit hohem Budget produzierte Superheldenfilm Supergirl blieb weit hinter den Erwartungen zurück, was Peter Safran, Co-CEO von DC Studios, dazu veranlasste, seine Enttäuschung einzugestehen. Der Film belegte am Startwochenende den zweiten Platz an den heimischen Kinokassen und spielte weniger als die Hälfte dessen ein, was der erste Teil des DC-Universums, Superman, an seinem ersten Wochenende im Jahr 2025 erzielte. Supergirl blieb auch hinter zwei der größten Flops des DC Extended Universe und des Marvel Cinematic Universe zurück.

Der Film Supergirl, der als Teil des neuen DC-Universums vermarktet wurde, sollte an den Erfolg von Superman anknüpfen, der im Sommer 2025 die Kassen zum Klingeln brachte. Doch die Erwartungen waren offenbar zu hoch gesteckt. Die Produktionskosten des Films waren beträchtlich, und die Marketingkampagne war intensiv, aber das Publikum zeigte sich weniger begeistert als erhofft. Kritiker bemängelten unter anderem das Drehbuch und die mangelnde Tiefe der Charaktere, was zu gemischten bis negativen Bewertungen führte. Die Konkurrenz durch andere Blockbuster und die anhaltende Beliebtheit von Toy Story 5 trugen ebenfalls zum enttäuschenden Start bei.

Peter Safran äußerte sich in einem Statement besorgt über die Leistung des Films und betonte, dass man die Gründe für das schwache Abschneiden analysieren werde. Er wies darauf hin, dass das DC-Studio aus den Fehlern lernen und zukünftige Projekte besser ausrichten müsse. Die Enttäuschung ist besonders groß, da Supergirl als wichtiger Baustein für das neue DC-Universum galt. Die Figur der Supergirl hat eine treue Fangemeinde, und viele hofften auf einen frischen Wind im Superhelden-Genre. Doch die Realität sieht anders aus: Der Film konnte weder kritisch noch kommerziell überzeugen.

Im Vergleich zu anderen großen Flops der letzten Jahre schneidet Supergirl jedoch noch relativ gut ab. Die größten Flops des DC Extended Universe, wie etwa Green Lantern oder Justice League, verloren noch mehr Geld. Auch Marvel hatte mit Filmen wie The Marvels oder Ant-Man and the Wasp: Quantumania herbe Enttäuschungen zu verkraften. Dennoch ist der Start von Supergirl ein Warnsignal für DC Studios, das nach dem Neustart des Universums auf eine erfolgreiche Zukunft hofft. Die kommenden Filme, darunter The Brave and the Bold und Swamp Thing, stehen nun unter besonderem Druck.

Die Kinokassen insgesamt zeigen eine gewisse Ermüdung des Publikums gegenüber Superheldenfilmen, die seit Jahren das Kino dominieren. Während Toy Story 5 als etablierte Marke weiterhin Zuschauer anzieht, haben neue Helden es schwerer, Fuß zu fassen. Supergirl ist ein weiteres Beispiel dafür, dass ein bekannter Name allein nicht ausreicht, um ein Publikum zu begeistern. Die Zukunft des Genres wird davon abhängen, ob Studios wie DC und Marvel es schaffen, frische Geschichten und innovative Ansätze zu liefern, die über das altbekannte Schema hinausgehen.

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