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Abschied von drei Legenden: Neuseelands Cricket-Heldinnen treten ab

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Am vergangenen Wochenende endete eine Ära im neuseeländischen Frauen-Cricket. Lea Tahuhu, Sophie Devine und Suzie Bates bestritten ihr letztes T20-Länderspiel für die White Ferns gegen England im legendären Oval in London. Ein heftiger Regenschauer unterbrach das Spiel, und als die Spielerinnen den Platz verließen, erschien ein Regenbogen über dem Stadion – ein symbolträchtiger Moment für den Abschied dreier Spielerinnen, die den Cricket-Sport über Jahrzehnte geprägt haben.

England gewann die Partie souverän mit neun Wickets Vorsprung und verhinderte damit den Einzug Neuseelands ins Halbfinale. Die White Ferns hatten nur zwei ihrer Gruppenspiele gewonnen, doch die Analyse der Turnierleistung wird später folgen. Im Vordergrund stand an diesem Abend die Würdigung der drei Legenden, die von den englischen Spielerinnen und Betreuern mit einem Spalier geehrt wurden – vor einer Rekordkulisse von 21.018 Zuschauern, der höchsten Besucherzahl bei einem T20-Weltcup-Gruppenspiel der Frauen.

Bates und Devine reisten weniger als 24 Stunden später zum berühmten Lord’s Cricket Ground, wo der Marylebone Cricket Club (MCC) ihnen die Ehrenmitgliedschaft auf Lebenszeit verlieh – eine der höchsten Auszeichnungen im Cricket. Tahuhu, die als schnellste Bowlerin der Welt gilt, begann ihre Karriere mit acht Jahren als Batterin und debütierte 2011 für die White Ferns. Sie nahm in ihrem ersten ODI gegen Australien gleich das wichtige Wicket von Meg Lanning und sammelte insgesamt 125 ODI- und 100 T20I-Wickets.

Tahuhu spielte nicht nur für Canterbury, sondern auch in Australiens Big Bash League und in englischen Ligen. Verletzungen begleiteten ihre Karriere als Fast Bowlerin, doch sie kämpfte sich immer wieder zurück. Devine und Bates haben ebenfalls beeindruckende Statistiken: Devine ist die beste T20I-Wicketnehmerin Neuseelands, Bates die beste Run-Scorerin. Gemeinsam haben sie den Frauen-Cricket in Neuseeland und weltweit vorangebracht.

Der Abschied fällt schwer, aber die drei Spielerinnen hinterlassen ein Erbe, das noch Generationen inspirieren wird. Ihre Hingabe, ihr Kampfgeist und ihre Erfolge haben den Sport bereichert. Die Cricket-Welt dankt Suzie, Sophie und Lea für alles.

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