
Der Geschäftsmann Ahmet Sami Ülkü äußerte sich nach den Wahlen zur Organisierten Industriezone (OSB) von Tokat kritisch. Er betonte, dass die Entwicklung der Stadt nicht dem Zufall überlassen werden dürfe, sondern auf Planung, Projekten und Export basieren müsse. Ülkü bezeichnete die derzeitige Verwaltung der OSB als reine Grundstücksverwaltung und kritisierte die chronischen Probleme der Region.
Er wies darauf hin, dass echte Produzenten, die täglich arbeiten und Arbeitsplätze schaffen, mit Menschen gleichgesetzt würden, die ihre Gebäude nur vermieten und nicht einmal in Tokat leben. Diese Vermieter hätten zwar einen Industrie-Registrierungsschein, aber keine Produktion oder Beschäftigung. Dies sei das eigentliche Krebsgeschwür der OSB.
Ülkü prangerte an, dass das Sena Tekstil-Gebäude im Zentrum der OSB seit Jahren leer stehe und verrotte. Seine Kandidatur ziele darauf ab, solche Brachflächen wieder in die Wirtschaft zu integrieren und dauerhafte Lösungen zu schaffen. Dunkle Straßen, unzureichende Beleuchtung, Sicherheitsmängel und herunterfallende Schilder entsprächen nicht einem modernen Produktionszentrum.
Er erklärte, dass sich während des Wahlkampfs ungewöhnliche Koalitionen gegen ihn gebildet hätten. Dies liege nicht an seiner Person, sondern an seinem Wunsch nach einer transparenten und rechenschaftspflichtigen Verwaltung. Statt über Projekte zu diskutieren, hätten die Machtinteressen im Vordergrund gestanden.
Abschließend sagte Ülkü, dass einige Leute keine Diener, sondern kontrollierbare und gehorsame Profile suchten. Er werde sich jedoch nicht einschüchtern lassen und weiterhin produzieren und Arbeitsplätze schaffen. Der wahre Verlierer sei die Stadt, wenn man Menschen behindere, die dienen wollten. Er werde seine Vision für Tokat weiterverfolgen.
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