
Stefanos Tsitsipas hat nach seinem Erstrundensieg in Wimbledon betont, dass er die Mentalität wiederentdeckt, die ihn einst zu seinen besten Grand-Slam-Ergebnissen führte. Der Grieche besiegte den Franzosen Hugo Gaston klar mit 6:1, 6:4, 6:2 und zog damit zum ersten Mal seit 2024 in die zweite Runde des Rasenklassikers ein. Vor dem Turnier hatte Tsitsipas seinen Vater und Trainer Apostolos aus seinem Team entlassen, ließ sich davon jedoch nicht beeinflussen. Er erklärte, dass er während des Spiels an seine früheren Kämpfe in Wimbledon zurückdachte und versuchte, diese positive Energie zu nutzen. Der zweimalige Grand-Slam-Finalist, der in Wimbledon nie über das Achtelfinale hinauskam, möchte diesen Ansatz auch in den kommenden Runden beibehalten.
Tsitsipas betonte, dass er sich an seine Anfänge in Wimbledon erinnert fühle, als er als Junior spielte und weit kommen wollte. Er sagte, er habe versucht, einige seiner Qualitäten und Denkweisen aus der Vergangenheit wieder aufleben zu lassen und sie strukturiert in sein heutiges Spiel einzubringen. Der 87. der Weltrangliste, der aufgrund einer Rückenverletzung und schwacher Ergebnisse im letzten Jahr abgerutscht war, zeigte sich erleichtert, dass die Verletzung nun auskuriert ist. Er müsse nicht mehr jeden Morgen mit Schmerzen aufwachen und sich fragen, ob er spielen könne. In den letzten Monaten habe er sich wieder wohlgefühlt und einige gute Siege erzielt, sodass er zuversichtlich sei, wieder Finals und die zweite Woche bei großen Turnieren erreichen zu können.
Der Grieche zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung gegen Gaston und hob hervor, dass er gutes Tennis produziert habe. Er wolle nun diesen Schwung nutzen, um in Wimbledon tief zu kommen. Tsitsipas‘ nächster Gegner wird der Sieger der Partie zwischen dem Chilenen Alejandro Tabilo und dem Italiener Mattia Bellucci sein. Mit seiner neuen Mentalität und der wiedergewonnenen Gesundheit könnte Tsitsipas durchaus für Überraschungen sorgen. Die Fans dürfen gespannt sein, ob der 26-Jährige an seine früheren Erfolge anknüpfen kann.
Tsitsipas‘ Entscheidung, seinen Vater als Coach zu entlassen, war ein mutiger Schritt, der sich zunächst auszuzahlen scheint. Der Spieler wirkte auf dem Platz befreit und konzentriert. Es bleibt abzuwarten, ob diese Veränderung langfristig positive Auswirkungen haben wird. In Wimbledon hat Tsitsipas noch nie die zweite Woche erreicht, doch mit seiner aktuellen Einstellung und Form könnte sich das ändern. Die Konkurrenz ist stark, aber der Grieche hat bereits gezeigt, dass er gegen die Besten bestehen kann.
Insgesamt war der Auftakt von Tsitsipas in Wimbledon vielversprechend. Er hat nicht nur sein Spiel verbessert, sondern auch mental einen Schritt nach vorne gemacht. Die kommenden Runden werden zeigen, ob er diese Leistung bestätigen kann. Tennis-Fans auf der ganzen Welt werden seine Entwicklung mit Interesse verfolgen. Vielleicht gelingt ihm diesmal der lang ersehnte Durchbruch in Wimbledon.
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