Die venezolanischen Behörden haben die offizielle Zahl der Todesopfer des Doppelerdbebens vom 24. Juni auf 1.719 erhöht. Zudem wurden 5.034 Verletzte gemeldet. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten laufen weiterhin auf Hochtouren, während die Zahl der Vermissten nach Schätzungen der Vereinten Nationen bei etwa 50.000 liegt. Die Katastrophe hat weite Teile des Landes verwüstet, insbesondere die Hauptstadt Caracas und umliegende Regionen. Die internationale Gemeinschaft hat ihre Hilfe angeboten, doch die logistischen Herausforderungen sind enorm.
Die Erdbeben der Stärken 7,3 und 6,8 erschütterten das Land innerhalb weniger Stunden und lösten zahlreiche Nachbeben aus. Viele Gebäude, darunter Krankenhäuser und Schulen, stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Die Strom- und Wasserversorgung ist in vielen Gebieten zusammengebrochen, was die Rettungsarbeiten zusätzlich erschwert. Die venezolanische Regierung hat den Notstand ausgerufen und das Militär zur Unterstützung der zivilen Hilfskräfte eingesetzt.
Die Vereinten Nationen haben ein Koordinierungsteam entsandt, um die Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. Schätzungen zufolge sind mehr als 200.000 Menschen obdachlos geworden. Die humanitäre Lage ist kritisch, da Nahrungsmittel, Wasser und medizinische Versorgung knapp sind. Die UN fordern die internationale Gemeinschaft zu schnellen und großzügigen Spenden auf.
In Caracas sind ganze Stadtviertel zerstört. Die Rettungsteams arbeiten unter schwierigen Bedingungen, da viele Straßen blockiert sind und die Kommunikationsinfrastruktur weitgehend ausgefallen ist. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könnte, da noch viele Menschen unter den Trümmern vermutet werden. Die Behörden haben spezielle Suchhunde und technische Geräte eingesetzt, um Überlebende zu orten.
Die venezolanische Bevölkerung ist tief getroffen. Viele Menschen haben Angehörige verloren oder sind selbst verletzt. Die Regierung hat Trauerbeflaggung angeordnet und nationale Gedenkfeiern angekündigt. Die psychosoziale Unterstützung für die Betroffenen läuft an, doch die Ressourcen sind begrenzt. Die Katastrophe wird langfristige Auswirkungen auf das bereits wirtschaftlich angeschlagene Land haben.
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