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KI für Energieeffizienz: Philippe Rambach bei Tech&Co Business

BFM Business
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Am Mittwoch, dem 24. Juni, war Philippe Rambach, Direktor für künstliche Intelligenz bei Schneider Electric, zu Gast in der Sendung Tech&Co Business, die von Frédéric Simottel moderiert wird. Die Sendung war eine Sonderausgabe anlässlich der 10. Ausgabe von VivaTech, einer der größten Technologiemessen Europas. Rambach diskutierte, wie KI die Energieeffizienz in verschiedenen Sektoren verbessern kann. Schneider Electric, ein weltweit führendes Unternehmen im Energiemanagement, setzt zunehmend auf KI, um den Energieverbrauch zu optimieren und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Die Sendung Tech&Co Business ist dienstags auf BFM Business zu sehen oder zu hören.

Die Integration von KI in Energiesysteme ermöglicht es, Verbrauchsmuster zu analysieren und Prognosen zu erstellen. Rambach betonte, dass KI nicht nur in der Industrie, sondern auch in Gebäuden und Smart Grids eingesetzt werden kann. Durch maschinelles Lernen können Systeme automatisch Anpassungen vornehmen, um Energie zu sparen. Dies trägt nicht nur zur Kostensenkung bei, sondern auch zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks. Schneider Electric hat bereits mehrere Projekte umgesetzt, bei denen KI-gesteuerte Systeme den Energieverbrauch um bis zu 30% senken konnten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Rolle von KI bei der Integration erneuerbarer Energien. Rambach erklärte, dass KI helfen kann, die volatile Einspeisung von Solar- und Windenergie besser zu managen. Durch präzise Vorhersagen können Netzbetreiber die Stabilität des Stromnetzes gewährleisten. Schneider Electric arbeitet an Lösungen, die KI mit IoT-Geräten kombinieren, um Echtzeitdaten zu erfassen und zu analysieren. Dies ermöglicht eine dynamische Anpassung der Energieflüsse.

Die VivaTech-Messe bot eine Plattform, um diese Innovationen einem breiten Publikum vorzustellen. Rambach hob hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen entscheidend ist, um KI im Energiesektor voranzutreiben. Schneider Electric kooperiert mit Start-ups und Universitäten, um neue Algorithmen zu entwickeln. Die Messe zeigte auch, dass KI nicht nur ein Trend, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende ist.

Abschließend betonte Rambach, dass die ethische Nutzung von KI wichtig sei. Transparenz und Datenschutz müssten gewährleistet sein, insbesondere bei der Verarbeitung sensibler Verbrauchsdaten. Schneider Electric verfolgt einen menschenzentrierten Ansatz, bei dem KI als Werkzeug dient, um Entscheidungen zu unterstützen, nicht zu ersetzen. Die Zukunft der Energieeffizienz liegt laut Rambach in der intelligenten Vernetzung von Systemen, die durch KI optimiert werden.

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