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Kontroverse um Handschellen bei Deniz Göktaş: Bilder von Zwang in Gewahrsam

İz Gazete
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Nach seinem Stand-up-Auftritt mit dem Titel „Ölü Deniz“ in Istanbul wurde gegen den Komödianten Deniz Göktaß ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, und er wurde bei seiner Rückkehr aus dem Ausland am Flughafen Istanbul in Gewahrsam genommen. nachdem Ausschnitte aus einem während der Vorstellung von Göktaş aufgenommenen Video in den sozialen Medien geteilt worden waren, war eine Prüfung wegen der Vorwürfe „Beleidigung des Präsidenten“ sowie „Aufstachelung zu Hass und Feindschaft oder Verachtung des Volkes“ eingeleitet worden. Dass die Person während des Transports zur Polizeiabteilung von der Polizei mit rückwärts angelegten Handschellen gefesselt wurde und diese Momente gefilmt wurden, löste ein großes Echo und Empörung aus. Auf den in der Presse während der laufenden Verfahren an der Polizeistation in der Vatan Caddesi veröffentlichten Fotos war klar zu erkennen, dass der Komödiant von hinten gefesselt festgehalten wurde. Diese Entwicklung ging als Ereignis in die Aufzeichnungen ein, das die Dosis der Kritik sowohl von Social-Media-Nutzern als auch aus politischen Kreisen erhöhte.

Das gegen Göktaş laufende Gerichtsverfahren wurde um den Vorwurf der „öffentlichen Verunglimpfung religiöser Werte, die von einem Teil der Bevölkerung vertreten werden“ erweitert. Die Methode der Sicherheitskräfte während der Gewahrsamsnahme und insbesondere die Verwendung rückwärts angelegter Handschellen brachten Diskussionen darüber mit sich, ob die rechtlichen Grenzen ausgereizt wurden. Es wurde mitgeteilt, dass nach der Entnahme von Göktaş’ Aussage und dem Abschluss der notwendigen gerichtlichen Schritte eine Verweisung an die Gerichtstermine erfolgen soll. Im Rahmen der vom Staatsanwalt geführten Ermittlungen wird erwartet, dass der Beschuldigte morgen vor Gericht gebracht und dem Richter vorgeführt wird. Nachdem das Ereignis in der Boulevard- und Tagespresse Platz fand, begannen Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten eine neue Debatte über die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Hassverbrechen.

Auf Social-Media-Plattformen wurden tausende Beiträge zu dem Ereignis geteilt, und die Diskussionen konzentrierten sich unter Hashtags wie #DenizGöktaşTutuklansın oder #SanataDokunulmaz. Der Gewahrsamsprozess, der begann, als Göktaş sich am Flughafen seiner Situation bewusst wurde und die Polizei sich ihm näherte, wurde Sekunde für Sekunde von Kameras erfasst. Es wurde festgestellt, dass die Polizeieinheiten nicht nur aufgrund von Beschwerden, sondern entsprechend den Anschuldigungen aus dem Ermittlungsverfahren gegen die Person vorgingen. Das Bild der rückwärts angelegten Handschellen in den visuellen Medien führte jedoch dazu, dass die Höflichkeit der Polizei in Frage gestellt und die rechtliche Dimension der Gewahrsamsbedingungen diskutiert wurde. Auch die Kunstszene und die Berufskollegen des Komödianten verließen sich mit Erklärungen und Stellungnahmen zu dem Thema und zeigten unterstützende oder kritische Haltungen.

Es wurde ausgeführt, dass der Straftatbestand der „Beleidigung des Präsidenten“, der zu den Anschuldigungen gegen ihn gehört, eine besondere Vorschrift im Türkischen Strafgesetzbuch ist und solche Dossiers mit großer Sorgfalt geprüft werden. Andererseits führte die Tatsache, dass der Vorwurf der „Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindschaft“ eine weit auslegbare Vorschrift ist, zu unterschiedlichen Ansichten unter Juristen. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob die von Göktaş während seines Stand-up-Auftritts angeblich geäußerten Worte diese Straftatmerkmale erfüllen. Es wird erwartet, dass der Komödiant in seiner Aussage diese Worte im Rahmen eines Humorverständnisses verteidigt und das Fehlen einer bösen Absicht darlegt. Dieser vor den Gerichtsfluren genau verfolgte Prozess wird als Fall angesehen, der ein Beispiel für die Geschichte der türkischen Justiz und die Kämpfe für die Meinungsfreiheit bilden könnte.

Im Gefolge der Entwicklungen demonstrierten einige Journalisten und Bürger, die sich vor dem Gewahrsamszentrum versammelt hatten, gegen das Vorgehen der Polizeieinheiten. Auf den veröffentlichten Fotos war nicht nur Göktaş’ Körperhaltung zu erkennen, sondern auch der Stress und die Angst durch den nahenden Gerichtsprozess waren aus seinem Gesichtsausdruck abzulesen. Der Vorgang am Flughafen Istanbul hat sich als konkretes Beispiel dafür in Erinnerung gebracht, womit ein Künstler allein wegen seiner Worte konfrontiert sein kann. Es wird diskutiert, dass die Anwälte des Künstlers gegen die Handschellenmethode der Polizei und die Gewahrsamsbedingungen Einspruch einlegen und das Thema zum bestehenden Ermittlungsdossier hinzufügen könnten. In den kommenden Tagen wird der Verlauf des Prozesses in Abhängigkeit von den Beweisen der Anklage und den Stellungnahmen der Verteidigung an Klarheit gewinnen.

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