Zum Inhalt springen
Ravington
Zurück zum Feed
Technik

IEEE-Preisträgerin Karen Panetta: Von Hexen inspiriert zur Ingenieurin

IEEE Spectrum
WhatsApp

Karen Panetta, IEEE Fellow und Dekanin für Graduiertenbildung an der Tufts University, wurde durch die Fernsehserien "Bewitched" und "I Dream of Jeannie" dazu inspiriert, Ingenieurin zu werden. Die starken, weiblichen Hauptfiguren, die Magie einsetzten, erschienen ihr wie Zauberei und weckten ihr Interesse an der Technik. Heute ist sie eine angesehene Wissenschaftlerin, die unter anderem den ersten CPU-Digital-Twin-Simulator mitentwickelte. Diese Simulationstechnologie wird von der NASA zur Konstruktion von Raumfahrzeugen genutzt.

Panetta engagiert sich stark für die Förderung von Frauen in MINT-Berufen. Im Jahr 2000 gründete sie das Programm "Nerd Girls" an der Tufts University, das Studentinnen in Ingenieurwissenschaften unterstützt. Die Teilnehmerinnen arbeiten an sozial verantwortlichen Projekten wie Umweltreinigung, erneuerbaren Energien und Hilfsmitteln für Menschen mit Behinderungen. Das Programm hat bereits viele junge Frauen ermutigt, eine Karriere in der Technik einzuschlagen.

Für ihre Beiträge zur Computer Vision und zu Simulationsalgorithmen sowie für ihre Führungsrolle bei der Förderung von MINT-Karrieren erhielt Panetta die IEEE Mildred Dresselhaus Medal 2024. Die Auszeichnung wurde am 24. April in New York City verliehen. Besonders bedeutsam ist die Medaille für Panetta, da sie Mildred Dresselhaus persönlich kannte, eine Pionierin der Kohlenstoff-Nanostrukturen, die 2017 verstarb.

Panetta wuchs in Boston auf und zeigte schon früh kreatives und technisches Talent. Sie baute Falltüren in ihrem Baumhaus und nähte eigene Kleidung. In der High School war sie in Mathematik und Naturwissenschaften herausragend, sodass ihr Vater sie ermutigte, Bauingenieurwesen zu studieren. Doch sie entschied sich für Computertechnik an der Boston University, sehr zum Leidwesen ihres Vaters.

Während ihres Studiums trat sie der IEEE bei, um Gleichgesinnte zu finden. Ein Vortrag von IEEE-Mitglied Jim Watson, der trotz geringer Teilnehmerzahl ermutigend wirkte, prägte sie nachhaltig. Nach ihrem Abschluss 1986 half ihr die IEEE-Mitgliedschaft, ihren Traumjob als Diagnoseingenieurin bei Digital Equipment Corp. zu bekommen. Parallel absolvierte sie einen Master in Elektrotechnik an der Northeastern University.

Zu dieser Nachricht fragen

Antworten per KI, nur aus dieser Nachricht.

Dies ist eine kurze KI-Zusammenfassung. Der vollständige Artikel ist an der Quelle.

Den vollständigen Artikel an der Quelle lesenspectrum.ieee.org

Ähnliche Artikel